Open Source im Deutschen Bundestag

Open Source im Deutschen Bundestag

Seit 2004 arbeiten die Server der Bundestagsverwaltung in Berlin auf Basis von Linux. Damit die ca. 5.000 Anwender von Ihren Windows-Arbeitsplätzen auf diese Linux-Systeme zugreifen können, stellten die Spezialisten der SerNet GmbH eine auf die Kundenanforderungen optimierte Version der Software SAMBA zur Verfügung.

SAMBA sorgt dafür, dass ein Linux-Server für einen Arbeitsplatz unter Windows auch wie ein Windows-Server aussieht. Dieser Server kann Datei-Ordner und Drucker ins Netzwerk an die Arbeitsplätze freigeben und dadurch eine gesicherte und zentrale Datei­ablage gewährleisten. SAMBA gibt es seit Anfang der 90er Jahre und es wurde parallel zu den Windows-Servern von Microsoft entwickelt, weil Microsoft selber für die Unix- und Linux-Plattform keine Software bereit stellen wollte. SAMBA ist zudem eine Open Source Software. Das heißt, dass sie kostenfrei aus dem Internet bezogen werden kann und damit oftmals auch preiswerter zu testen und in Betrieb zu nehmen ist als andere Windows-Server. Vor allem heisst dies, dass SAMBA in seinem Quellcode offen lesbar für alle ist. Damit kann kein Hersteller Hintertürchen in den Server hineinprogrammieren oder Fehler im Programm verstecken.

Dies hat man auch beim Deutschen Bundestag erkannt und stellte zwar die Arbeitsplätze von Windows NT4 auf Windows XP um, die Server jedoch von Windows NT auf Linux und SAMBA von der SerNet.

Tags:

Partner

SerNet GmbH

Die 1997 in Göttingen gegründete SerNet GmbH betreut über 900 Bestandskunden in Deutschland, Europa und den USA. Schwerpunkte des Angebots sind die Informationssicherheit, Open Source Software und Outsourcing.