Vereinheitlichung der Benutzerauthentisierung bei der AUDI AG

Vereinheitlichung der Benutzerauthentisierung bei der AUDI AG

In der Fahrzeugentwicklung bei Audi sind sowohl Windows- als auch Linux- und Unix-Systeme im Einsatz. Beide Betriebssystemwelten wurden bislang parallel betrieben und administriert: Die Windows-Rechner und -Benutzer in einem Active Directory, die Pendants auf Unix / Linux-Seite mit Hilfe von NIS.

Audi beauftragte s+c mit einer Machbarkeitsstudie: Dabei sollte geklärt werden, wie sich die Benutzer- und Gruppenverwaltung über die Plattformgrenzen vereinheitlichen lässt und eine zentrale Verwaltung auch der Unix-Rechner im Active Directory möglich ist. Des Weiteren sollte ein Konzept erstellt werden, das durch zeitgemäße kryptographische Schutzmechanismen die Sicherheitsanforderungen im Entwicklungsbereich abdeckt.

Die Ergebnisse der Analyse von s+c zeigten:

  1. Alle NIS-Daten können in das Active Directory überführt werden.
  2. Dadurch verbessert sich die Unix / Linux-Sicherheit.
  3. Die vollständige Ablösung von NIS vereinheitlicht und vereinfacht die Verwaltung.
  4. Client-Anbindungen auf Linux und weiteren Plattformen können kostengünstig und sicher durch Open Source Software abgedeckt werden.
  5. Proprietäre Unix-Systeme benötigen unter Umständen eine kommerzielle Lösung.

Das aufgrund der Machbarkeitsstudie beschlossene Implementierungsprojekt steht kurz vor seinem erfolgreichen Abschluss.

Partner

science + computing (s+c)

science + computing (s+c) wurde 1989 in Tübingen gegründet und gehört seit 2008 zur Bull Gruppe.